Infos der Ortsgemeinde
"Tag der offenen Tür 2010" bei der Freiwilligen Feuerwehr
"Tag der offenen Tür 2010" bei der Freiwilligen Feuerwehr
"Tag der offenen Tür 2010" bei der Freiwilligen Feuerwehr
"Tag der offenen Tür 2010"
bei der Freiwilligen Feuerwehr
Toller Service für Besucher - die Rettungskarte
Auf die Gau-Bickelheimer Feuerwehr kann man sich einfach verlassen. Wie in jedem Jahr unterhielt die Katholische Kirchenmusik auch dieses Mal die Gäste bestens. Die Schnitzel waren wie immer lecker und die Torten ausgezeichnet. Es gab aber auch Neuigkeiten von unserer Feuerwehr. Doch der Reihe nach.
Wehrführer Klaus Bornheimer griff in diesem Jahr schon am Samstagabend zum Mikrofon, um alle Anwesenden zu begrüßen, die es sich am Gerätehaus gut gehen ließen. Ganz besonders begrüßte er Dr. Kläs, bei dem er sich für die Unterstützung beim Übungstag Ende Mai bedankte. Hr. Kläs begleitete die Feuerwehr den ganzen Tag und hielt, zusammen mit einem weiteren Fotografen, die einzelnen Übungen in Bildern fest. Und dies aus gutem Grund: Im nächsten Jahr feiert unsere Feuerwehr ihr 110jähriges Bestehen. Darüber hinaus wird intensiv an der Gründung eines Fördervereins gearbeitet. Aus diesen Anlässen wird ein Feuerwehrkalender mit Motiven rund um die Gau-Bickelheimer Wehr erstellt werden. Ohne die professionellen Bilder von Hr. Kläs wäre dies nicht möglich und Wehrführer Bornheimer überreichte zum Dank einen Ehrenteller, eine Urkunde sowie eine Kiste Gau-Bickelheimer Wein. Unterstützt wurde er dabei von seinen beiden Stellvertretern Manfred Bornheimer und Bernd Bornheimer-Schwalbach. Das Amt des Wehrführers ist für Klaus Bornheimer ganz einfach: Er hat einen Bürgermeister Janz, mit dem er gut zusammenarbeitet; er hat eine Doris Bornheimer, die die Urkunden und Teller gestaltet; er hat seinen Schriftführer Kim Wolter, der an alles denkt, was er vergisst und, nicht zuletzt, hat er seine beiden Stellvertreter.
Klaus Bornheimer informierte aber auch über einen besonderen Service in diesem Jahr: Die ADAC-Rettungskarte.
Autos werden immer sicherer, was natürlich sehr gut und wünschenswert ist. Für die Feuerwehr wird die technische Hilfeleistung aber immer komplizierter. Zum einen werden die Fahrzeuge immer stabiler, was zu Problemen beim Befreien von Personen mit Schere und Spreizer führt. Zum anderen ist es schwierig, Arbeiten am Fahrzeug vorzunehmen, da Batterie(en) und Airbagtechnik bei den verschiedenen Modellen sehr unterschiedlich angebracht sind. Aufbewahrt an der Sonnenblende der Fahrerseite, erlaubt die ADAC-Rettungskarte den Einsatzkräften, sich einen schnellen Überblick über das Fahrzeug zu verschaffen. Das kann wertvolle Zeit sparen. Für die Gäste lag eine Liste aus, in der sie, neben ihrem Namen und Adresse, verschiedene Angaben zu ihrem Fahrzeug machen mussten. Die Freiwillige Feuerwehr wird damit die richtige Rettungskarte heraussuchen, ausdrucken und zustellen.
Einfach eine tolle Sache! Bürgermeister Friedrich Janz, sowie seine Beisitzer Bernhard Krämer und Wolfgang Mack waren auch gleich die Ersten, die sich in die ausliegenden Listen eintrugen.
Als dann am Sonntag die Katholische Kirchenmusik zu spielen begann, waren die meisten Plätze am Feuerwehrgerätehaus schon besetzt. Nicht wenige Besucher sagen, dass die KKM mit ihrer tollen Musik mindestens genauso zum Tag der offenen Tür gehört, wie die Feuerwehrautos und die Schnitzel. Die Freiwillige Feuerwehr sieht das genauso und Wehrführer Bornheimer bedankte sich bei seinen Begrüßungsworten bei Ferdinand Spang und Dirigent Laurenz Mann für ihre Unterstützung.
Er begrüßte auch den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wöllstein Hr. Rocker, sowie Ortsbürgermeister Hr. Janz. Weiter wurden der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Hr. Roos, dessen Stellvertreter Hr. Schauss, sowie Abordnungen der Freiwilligen Feuerwehren aus Wöllstein, Wonsheim, Gumbsheim und den Kameraden aus Wallertheim willkommen geheißen. Auch Ehrenwehrführer Hilsdorf mit seiner Gattin und weitere Kameraden im Ruhestand konnte Klaus Bornheimer begrüßen. Ihr Kommen zeigt, dass in Gau-Bickelheim die Zugehörigkeit zur Wehr nicht mit der Beendigung des aktiven Dienstes endet.
Ehrungen, Beförderungen, Verpflichtungen und eine Entpflichtung
Auch Bürgermeister Rocker begrüßte die Gäste. Dass die Feuerwehr in der Gemeinde integriert ist, werde eindrucksvoll durch den Besuch der Bürger am Tag der offenen Tür bewiesen, so Rocker. Er verwies darauf, wie groß der Anteil von Wehrführer Bornheimer dabei ist. Der Applaus der Gäste und Kameraden gaben ihm Recht.
Anschließend nahm Hr. Rocker die Ehrungen vor. Zunächst wurde Bernd Bornheimer-Schwalbach für 25 Jahre Feuerwehrdienst geehrt. Er erhielt das silberne Ehrenabzeichen. Anschließend wurde André Spanier in die aktive Wehr aufgenommen. Fabian Kläs und Philipp Schnabel wurden zum Feuerwehrmann befördert.
Lustig wurde es bei den Beförderungen von Thomas Haas, Thomas Haßlinger, Markus Krollmann, Bernhard Michel und Marco Pfennig, denn sie wurden zum Löschmeister ernannt. Auch wenn bei diesem Dienstgrad viele Gäste eher an eine Verbindung mit dem Löschen des Durstes gedacht haben, so ist dies vielmehr eine Auszeichnung für die große Erfahrung, die die ausgezeichneten Kameraden in die Wehr einbringen und für die Verantwortung, die sie übernehmen. Das gleiche gilt natürlich auch für die Kameraden Karl-Heinz Hilsdorf, Gerhard Erbenich und Heribert Sutter. Sie wurden zum Oberlöschmeister befördert.
Bürgermeister Rocker erwartet von allen Beförderten, dass sie sich auch künftig mit ganzer Kraft für die Freiwillige Feuerwehr einsetzen.
Mit einen lachenden und weinenden Auge nahm er die Entpflichtung von Franz-Heinrich Brandt vor, der aus dem aktiven Dienst ausscheidet. Hr. Rocker nahm ihn aber gleich für die Ordnungsmannschaft in die Pflicht.
Klaus Bornheimer übergab anschließend das Wort an den Ortsbürgermeister Friedrich Janz. Dieser begrüßte alle Anwesenden. Er freue sich, dass so Viele der Einladung gefolgt sind, denn es zeige die Wertschätzung und die Sympathie, die der Wehr entgegengebracht werde. Es sei aber auch ein Zeichen von Vertrauen. Eine große Umfrage verschiedenen Berufsgruppen in Europa habe ergeben, dass die Menschen den Kameraden der Feuerwehren mit Abstand das größte Vertrauen entgegenbringen (98%). Die Freiwillige Feuerwehr hilft den Bürgern. Janz wirbt aber auch dafür, dass die Bürger, zusammen mit der Verbandsgemeinde und Gemeinde die Feuerwehr unterstützen: Sei es bei der Anschaffung von Ausrüstung oder beim Neubau eines Feuerwehrgerätehauses.
Wehrführer Klaus Bornheimer ließ es sich natürlich nicht nehmen, selbst noch einige Worte an Franz-Heinrich Brandt zu richten. Seit dem er 1966 in die Wehr gekommen war, hat Franz-Heinrich immer Verantwortung übernommen, ob als Gruppenführer, als Schriftführer oder gar stellvertretender Wehrführer. In den Wintermonaten hat er Unterricht gehalten und sein Wissen weitergegeben. Auch zur Gründung der Jugendfeuerwehr hat er viel beigetragen.
In einem Satz: Er war ein vorbildlicher Feuerwehrkamerad.
Zum Dank erhielt er einen Ehrenteller, sowie eine Urkunde und einen Gutschein. Franz-Heinrich Brandt wird zum Ehrenfeuerwehrmann ernannt.
Für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr hatte der Wehrführer eine Überraschung vorbereitet. Sie erhielten eine von Feuerwehrkamerad Andreas Sutter gestaltete Leistungsspange aus Laugenteig, verbunden mit der Aufforderung, dies als Anreiz zu nehmen, die Leistungsspange zu erwerben.
Alexander Vollmer wurde anschließend zum Jugendgruppenleiter ernannt.
Nachdem der offizielle Teil beendet war, konnten sich die Gäste mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen versorgen, während die Kinder regen Gebrauch von den angebotenen Feuerwehrrundfahrten machten.
Da an diesem Tag die deutsche Nationalmannschaft ihr erstes Gruppenspiel bei der WM in Südafrika absolvierte, wurde von der Jugendfeuerwehr noch ein Gewinnspiel durchgeführt. Gegen einen kleinen Obolus konnte man einen Ergebnistipp für das anstehende Spiel abgeben. Zu gewinnen gab es einen Mini-WM-Pokal, gestiftet von der Familie Wosab (Fa. Goly) aus Heimersheim. Der Erlös kam der Jugendfeuerwehr zugute.
Es war wieder ein sehr schönes Fest. Das Wetter hat gehalten und auch die ADAC-Aktion stellte sich als voller Erfolg heraus.
Vielen Dank an alle Helfer, ohne die ein solches Fest nicht durchzuführen wäre.
Ihre Feuerwehr bedankt sich für Ihren Besuch und freut sich schon auf ein Wiedersehen im Jahr 2011!


























